Was
bewirkt Kuscheln?
Bei
körperlichen Berührungen startet in unserem Körper ein wahres
Hormonfeuer-werk.
Es werden verschiedene Hormone ausgeschüttet, unter anderem das
so genannte Kuschelhormon Oxytocin, das uns in einen angenehm entspannten
und angstfreien Zustand versetzt. Das Hormon Oxytocin vermindert
Ängste, wirkt antidepressiv und stärkt das Immunsystem. "Berührung
hat eine zentrale Bedeutung im so genannten Anti-Stress-System des
Körpers", sagt Uwe Hartmann. Doch Berührung ist nicht gleich Berührung.
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Ablauf
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Der Ablauf einer Kuschelparty folgt stets
einer besonderen Reihenfolge: das Kennenlernen, das Neinsagen üben,
körperliche Vertrautheit schaffen, das Kuscheln, das Gespräch danach.
In angenehmer, stimmungsvoller Atmos-phäre suchen sich die Teilnehmer
eine(n) PartnerIn Falls ein Kuschelpärchen bei intimeren Kontakten
erwischt wird, beendet ein sogenannter "Kuschelwächter" die Situation.
Nach normalerweise zwei bis drei Stunden beenden die Moderatoren
das Kuscheln und lassen die Teilnehmer im gemeinsamen Kreis von
ihren Erfahrungen berichten.
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Einige Regeln
* Die
Kleidung bleibt an.
* kein Sex
* Sage Ja, wenn du Ja meinst.
* Sage Nein, wenn du Nein
meinst.
* Wenn
du ein Vielleicht fühlst -
sage Nein.
* Niemand
muss kuscheln.
* Gehe
respektvoll mit dir und
anderen um.
* Kommuniziere
und teile dich
mit.
* Bei
Fragen, Unsicherheiten
oder wenn du Unterstützung
brauchst,
wende dich an die
KnuddeltrainerInnen.
* Bedanke dich bei
deiner/deinem
KnuddelpartnerIn
* Komme in sauberer und
bequemer Kleidung.
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